Blogger 1×1: Was sind die wichtigsten Einstellungen & Plugins für meinen Blog?

By | 16. Dezember 2016

Nachdem wir uns im 1×1 für Blogger für WordPress und ein Design entschieden haben, zeige ich dir nun in diesem Beitrag die wichtigsten Plugins und Einstellungen, damit deine Bloggerkarriere gleich gut beginnt.

Die wichtigsten WordPress Einstellungen

Eigentlich sind die meisten Grundfunktionalitäten von WordPress selbsterklärend. Bei der ein oder anderen Stelle solltest du allerdings von Beginn an die richtigen Einstellungen haben, da sie relativ aufwändig sind rückgängig zu machen.

WordPress Seitentitel, Untertitel, Adresse festlegen usw.

Unter Einstellungen->Allgemein findest du die grundlegenden Einstellungen für deine WordPress Installation

Als Titel der Webseite wähle ich immer den Domainnamen, schließlich habe ich mir den wohl überlegt und möchte ihn als mein Markenzeichen etablieren.

Als Untertitel würde ich immer kurz beschreiben um was es geht. Idealerweise mit den Stichwörtern zu denen du gefunden werden möchtest. In ganz wenigen WordPress-Designs wird der Untertitel nicht verwendet.

In die Felder WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL) gehört in beiden Fällen die Adresse zu deiner Webseite. Hier solltest du als Laie nicht herumexperimentieren. Solltest du wie ich eine Umlautdomain besitzen, darfst du nicht die Umlautdomain eingeben, sondern eine maschinenlesbare URL verwenden.  In meinem Fall also nicht http://Plötzlich-Selbständig.de sondern http://xn--pltzlich-selbstndig-uwb87a.de/   –  Einen Konverter für Umlautdomains findest du hier.

Natürlich kannst du deine URL auch mit www eintragen. Ich finde ohne www einfach schöner. Das hat aber keinen rationalen Grund.

Etwas weiter unten in den allgemeinen Einstellungen findest du noch weitere (selbsterklärende) Optionen.

Stelle das Datumsformat so ein, wie es dir gefällt, richte die richtige Zeitzone ein und stelle die Sprache deines Blogs auf deine gewünschte Sprache.

Wenn du keine Community (damit meine ich Foren und Co.) gründen möchtest, würde ich dir außerdem raten, den Haken bei „Jeder kann sich registrieren“ herauszunehmen. Ansonsten wirst du relativ schnell mit Fake-Anmeldungen überhäuft werden.

WordPress Permalinkstruktur

Wir kommen im Blogger 1×1 zwar erst später zu den grundlegenden Kniffen für die Suchmaschinenoptimierung. Allerdings solltest du von Beginn an eine vernünftige Permalinkstruktur pflegen. Ein Permalink beschreibt das Aussehen deiner Linkstruktur im Blog. Also unter welcher Webadresse deine Beiträge und deine Seiten aufgefunden werden. Da WordPress, wenn du es nicht manuell verhinderst, diese Permalinks nach einem eigenen, kontraproduktiven Schema festlegt, solltest Du dir Gedanken über deine Permalinkstruktur machen.

Unter dem Menüpunkt Einstellungen->Permalinks kannst du die Permalinkstruktur nach deinen Wünschen festlegen. WordPress schlägt auch schon Strukturen vor, die jedoch unter Suchmaschinenoptimierungsgesichtspunkten nicht ganz optimal sind.

Es wird vermutlich zig Meinungen geben, wie der perfekte Permalink aussieht. Deshalb habe ich auch für meine Projekte teilweise unterschiedliche Permalinkstrukturen, weil man auf 2-3 Dinge achten sollte:

Du betreibst einen Blog ohne dass du dir großartig Gedanken über deine Beitragskategorien gemacht hast, bzw gar keine Kategorien besitzt:

=> Dann kannst du beruhigt die Option „Beitragsname“ wählen.

Du betreibst einen Blog / Portal mit verschiedenen, wohlüberlegten Kategorien:

=> Dann würde ich die Option „Benutzerdefiniert“ wählen und folgendes eintragen: „/%category%/%postname%/„. Dadurch wir der Kateogriename vor dem Beitragsnamen gestellt, damit Google beim Anzeigen der Suchergebnisse weiß, unter welche Kategorie er deinen Beitrag einordnen kann.

Du betreibst einen Blog / Portal und möchtest viele Artikel schreiben, die sich in der Überschrift ähneln können.

Das ist natürlich ein extremer Sonderfall. Aber zum Beispiel meine Seite Stadion-News ist ja eigentlich ein Newscrawler. Da kann es schon einmal vorkommen, dass viele ähnliche News erscheinen und sich so auch die Überschriften ähneln.

=> Hier würde ich zusätzlich noch die Beitragsid in die Permalinkstruktur einbauen, damit Google tatsächlich noch einen eindeutigen Identifikator hat: „/%category%/%postname%/%post_id%

Auf vielen Ratgeberseiten findet ihr den Tipp mit der Beitragsid öfters im Zusammenhang mit der Eintragung in Google News und das diese Pflicht sei. Die Information ist aber überholt. Lediglich der Titel deines Beitrages muss eindeutig sein.

Du kannst dir natürlich auch deine eigene Permalinkstruktur ausdenken. Platzhalter dafür gibt es genug und können in der WordPress Dokumentation eingesehen werden.

Kategorien anlegen

Du solltest dir im Vorfeld schon geeignete Kategorien überlegen. Also Themen, über die du hauptsächlich bloggen möchtest.

Den Menüpunkt findest du unter Beiträge->Kategorien.

Hier gibst du der Kategorie einen prägnanten Namen und legst die Titelform fest.

Die Titelform wird vor allem in deiner URL angezeigt. Deshalb darf hier kein Umlaut darin vorkommen. Es sollte kleingeschrieben sein und die Wörter mit Bindestrich getrennt werden. Maximal würde ich drei Wörter einbringen. Außerdem verwende am Besten keine Füllwörter, bzw Stoppwörter.

In der Beschreibung solltest du die Kategorie sehr gut ausformulieren. Natürlich sollte auch der Titel der Kategorie darin vorkommen. Allerdings verwenden nicht alle Designs das Beschreibungsfeld. 

Du kannst auch Subkategorien anlegen. So habe ich eine Subkategorie „Bloggen“ angelegt, die als Eltern „Tipps zur Selbständigkeit“ besitzt.

Für einen Foodblogger könnten beispielsweise „Kuchen“ und „Torten“ die Unteraktegorie von „Backen“ sein. Unterkategorien finde ich aber nur sinnvoll, wenn man diese auch mit Leben füllt.

Suchmaschinenindexierung & Newsfeed

Unter Einstellungen->Lesen solltest du unbedingt schauen, dass der Haken bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexierennicht gesetzt ist. In 99% der Fälle ist das auch der Fall, nur wäre es fatal wenn er doch gesetzt wäre und du es erst Wochen später bemerken würdest.

Außerdem würde ich die Einstellung „Zeige im Newsfeed“ auf „Kurzfassung“ stellen. Das bedeutet, dass dein Beitrag in deinem RSS-Feed (der auch aktiv ist, wenn du ihn nicht anzeigen lässt) nur in Auszügen gezeigt wird.

Das hat zwei Vorteile. Vorteil 1: Leser, die deinen RSS-Feed abonniert haben, müssen auf deine Seite kommen, wenn sie dein neues Thema interessant finden. Vorteil 2: Es gibt Bots, die deinen Content klauen und auf anderen Webseiten veröffentlichen. Die arbeiten meist mit dem RSS Feed. Wenn du ihn auf Kurzfassung stellst, hast du kein Problem mit „doppelten Content“ bei Google und erhältst gleichzeitig einen Link auf deine Seite.

Das wichtigste Plugin zum Start

Bevor du startest, solltest du unbedingt ein Anti-Spam Plugin einsetzen. Sonst kannst du ganz schnell zugespamt werden. Außerdem sind SPAM-Kommentare auch ein Sicherheitsrisiko. Manche Blogger werden dir vielleicht empfehlen, die Kommentarfunktion zu deaktivieren oder die Kommentare zum Beispiel auf Disqus auszulagern. Diese Ansicht teile ich nicht. Jeden Content, den du bei dir halten kannst, würde ich auch bei dir halten.

Als Anti-Spam-Plugin kann ich uneingeschränkt Antispam Bee empfehlen. Das ist auch das einzige, das meines Wissens mit dem deutschen Datenschutz konform geht.

Das Plugin kannst du unter Plugins->Plugin installieren indem du entweder die .zip-Datei, die du von der WordPress-Seite geladen hast hochladest, oder unter Plugins nach Antispam Bee suchst, es installierst und aktivierst.

Antispam Bee: wichtige Einstellungen

Unter Einstellungen->Antispam Bee findest du nach der Installation des Plugins die wichtigsten Einstellungen. Hier kannst du je nach Gusto vorgehen. Lediglich der Haken bei „Kommentatoren mit Gravatar vertrauen“ und „Öffentliche Spamdatenbank berücksichtigen“ herausnehmen, falls gesetzt.

Zumindest so lange, bis du den Beitrag über die Abmahngefahr im Blogger 1×1 durchgearbeitet hast.

Natürlich gibt es noch viele andere nützliche Plugins, die ich auch im Laufe der Blogger 1×1 Artikelreihe näher beleuchten werde. Nächste Woche geht es weiter mit dem Thema „Datenschutz, Impressum, AGB: Was brauche ich als Blogger wirklich?„. Abonniere doch meinen Newsletter um die nächsten Beiträge nicht zu verpassen 😉

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