Blogger 1×1: Welche Blog-Plattform ist die Richtige und wo soll ich sie hosten?

By | 1. Dezember 2016

blog-plattform

Wer einen Blog betreiben möchte, muss sich zuallererst einmal für eine Blog-Plattform entscheiden. Davon gibt es hunderte kostenlose und kostenpflichtige. Alle haben Vor- und Nachteile und mit technisch versierten Leuten kann man sich tagelang über das Blog-Plattform Thema streiten. Für alle, die mit dem Bloggen starten, nichts falsch machen und in der Zukunft ihre Entscheidung nicht bereuen möchten, für die gibt es nur eine Antwort: WordPress.

Starte nicht mit einem kostenlosen Blog!

Ich bin ein großer Fan, erst einmal die Kosten niedrig zu halten. Aber bitte, bitte, bitte spare dir nicht die 5€ im Monat, wenn du mit dem Bloggen beginnen möchtest. Du wirst es bereuen, wenn du ernst machen möchtest. Wenn du nach zwei Wochen die Lust verlierst, kündigst du den Vertrag einfach.

Starte deinen Blog auch nicht bei Blogspot (Blogger.com), Wix, Jimdo und wie sie alle heißen, weil sich dein bester Kumpel dort auch nen supergeilen Blog zusammengeklickt hat. Und falle bitte nicht auf WordPress.com herein, bei denen du nur eine Pseudo-Wordpress-Installation bekommst.

Dass ich es ernst meine und damit kein Geld verdienen möchte, versuche ich zu beweisen, indem jetzt kein Link folgt, bei dem ich Geld verdiene, wenn du dich über mich anmeldest. Such dir einen Webhoster deines Vertrauens, der keine unverschämten Preise aufruft, eine Domain beinhaltet und monatlich kündbar ist. Dazu muss er MySQL und PHP können. Das wars auch schon.

Du brauchst keinen eigenen Server oder viel Schnick-Schnak. Ein einfacher Webhoster langt zu Beginn :)

Du brauchst keinen eigenen Server oder viel Schnick-Schnak. Ein einfacher Webhoster langt zu Beginn 🙂

Auf dem Markt gibt es mittlerweile auch WordPress-Hoster, die mit SSD Festplatten, Ngnix und weiß der Teufel große Preise aufrufen. Lass das, das demotiviert dich anfangs nur. Wenn du irgendwann mit deinem Blog dreistellig im Monat verdienst, kannst du immer noch umziehen. Und deine ersten Aufträge werden nicht davon abhängen, ob deine Seite in 0,5 oder in einer Sekunde geladen wird. Wenn ich Hoster für Anfänger empfehlen müsste, wären das Hetzner (4,90€/Monat) oder Hosteurope(4,99€/Monat). Aber es gibt auch andere gute Webhoster in der Welt des Internets.

Warum WordPress als Blog-Plattform?

wordpress-stahlWie eingangs geschrieben gibt es zahlreiche sogenannten Content Management Systeme (CMS) wie WordPress. Viele davon sind super und ich würde sie jederzeit bei mir oder meinen Kunden einsetzen, wenn es Sinn ergibt. Aber du startest gerade neu und kannst dich nicht um solchen Schnick-Schnack kümmern. Deshalb empfehle ich dir mit WordPress zu starten.

Die meisten Bloggerkarrieren starten auf Blogspot, weil es zum Einstieg echt gut ist. Das ist auch noch einmal ein ganzes Eck verständlicher als WordPress. Irgendwann wirst du aber an einen Punkt kommen, an dem du von einer Blog-Plattform mehr erwartest. Seien es Designanpassungen, bestimmte Funktionen, die andere Blogs auch haben oder einfach nur irgendwelche Optimierungssachen. Dann schaust du jedoch mit dem ganzen kostenlosen Gedöns in die Röhre. Wer schon einmal von Blogspot zu einem anderen CMS umgezogen ist, ohne von Google abgestraft zu werden, weiß wovon ich rede. Du wirst kotzen.

Wohingegen du von WordPress, wenn es denn doch mal eine geilere Blog-Plattform geben sollte, jederzeit umziehen kannst. Da WordPress so verbreitet, gut dokumentiert und ziemlich offen ist, wird es immer Plugins geben, die dir den Umzug von WordPress weg, leicht machen werden.

WordPress installieren:

Manche Hoster bieten auch eine Schnellinstallation von WordPress an. Ich würde allerdings immer dazu raten, es selbst zu machen. Manchmal sind bei den vorinstallierten CMS-Systemen noch unnütze Plugins oder anderer Mist dabei.

WordPress Voraussetzungen:

Egal für welchen Hoster ihr euch entscheidet. Das Konfigurationsmenü wird immer halbwegs gleich aussehen. Ihr benötigt eine MySQL -Datenbank und einen FTP-Zugang. Für beides erhaltet ihr Zugangsdaten, die bitte notieren und aufheben.

Das Anlegen der Datenbank und des FTP-Zugangs ist bei jedem Webhoster eigtl. sehr einfach zu finden.

Das Anlegen der Datenbank und des FTP-Zugangs ist bei jedem Webhoster eigtl. sehr einfach zu finden.

Nun ladet ihr euch ein FTP-Programm herunter. Ich kann dir das kostenlose FileZilla nur wärmstens empfehlen. Nach der Installation musst du dich mit deinen FTP-Zugangsdaten (Server-IP oder Domain, Benutzername, Passwort) auf deinem Webspace-Server einloggen.

Hier befinden sich meistens Ordner wie „httpdocs„, „public_html„, „home“ oder einfach ein Ordner der heißt, wie deine Domain. Ansonsten schau einfach noch einmal in dein Konfigurationsmenü rein, da steht eigentlich auch, wo du Dateien speichern musst, damit sie dort erscheinen, wo sie sollen (wenn man deine Domain aufruft). Nun navigierst du dich in diesen Ordner.

Anschließend lädst du die aktuelle WordPress Version von der offiziellen Homepage herunter und entpackst die .zip-Datei in einem Ordner. Nun schiebst du alle Dateien in den Ordner auf deinen Webspace.

Einfach die WordPress-Dateien via Drag & Drop rüber zu Filezilla schieben.

Einfach die WordPress-Dateien via Drag & Drop rüber zu FileZilla schieben.

Nun rufst du die Datei wp-admin/install.php auf. Zum Beispiel über „http://deinedomain.de/wp-admin/install.php“ dort führt er dich sehr einfach durch die WordPress-Installation.

Beim Installationsvorgang wird dir auch noch einmal alles erklärt und aufgezeigt, welche Daten du benötigst.

Beim Installationsvorgang wird dir auch noch einmal alles erklärt und aufgezeigt, welche Daten du benötigst.

Nun kannst du deine WordPress-Installation über „www.deinedomain.de“ bewundern und kannst dir ein klein wenig auf die Schulter klopfen 🙂 Jetzt kannst du ein wenig herumspielen und dann die nächsten Schritte wagen.

Wie man sein WordPress-System richtig konfiguriert und welches Design für euch das richtige ist, erfahrt ihr in den nächsten Ausgaben des Blogger 1×1.

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