Meine Selbständigkeit: Arbeitsnachweis April, Mai, Juni 2017

By | 10. Juli 2017

Ein Lego-Schreibtsich vor dem ein Legomännchen sitzt und kritisch schaut.

Da mein letzter Blogeintrag auch eher von persönlicher Natur war, wollte ich eigentlich erst einen allgemeineren Artikel verfassen, bevor ich mit einem weiteren Arbeitsnachweis daherkomme. Aber wie es halt so ist, ist der letzte Arbeitsnachweis schon wieder drei Monate her und der Juli rennt mir auch langsam davon. Weshalb ihr jetzt wohl mit ein bisschen zu viel persönlichem Vorlieb nehmen müsst 🙂

Arbeits- und Produktivzeiten

Wenn ich mir meine selbst ausgedachten Kennzahlen so ansehe, dann war ich im April ziemlich produktiv und effizient, während ich im Juni zwar mit Anwesenheit glänzte aber wieder ein wenig nachgelassen habe, was Produktivität anbelangt.

Nach einem knappen halben Jahr mitloggen zeigt sich aber, dass ca 5:15 h Produktivzeit so mein Durchschnitt sind und es vermutlich vermessen ist zu glauben, dass ich es irgendwie noch großartig ausreizen könnte. Das muss ich dringend in der Planung meiner kommenden Projekte besser berücksichtigen. Denn ich glaube ich war in den letzten Monaten ein bisschen zu verspielt. Vielleicht fehlt tatsächlich auch die monatliche Reflexion 🙂

Arbeits- & Produktivzeit 2017

MonatAnwesenheit pro regulärem Arbeitstag in BayernProduktivitätszeit pro regulärem Arbeitstag in BayernProduktivitätszeit je anwesendem Bürotag
Januar6:45h4:21h5:35h
Februar9:00h5:33h5:33h
März08:45h5:15h5:35h
April09:0206:3506:58
Mai08:5505:4205:27
Juni10:1505:1405:14
Juli08:2303:4303:54
August09:4404:3504:23
September09:0003:4703:47
Oktober09:3404:3904:26
November
Dezember
Zur Vergleichbarkeit möchte ich hier einige Indikatoren erstellen.
Die Arbeitstage in Bayern betragen je nach Monat 18 - 23. Ein Bürotag ist ein Tag, indem ich im Büro war. Natürlich verzerrt ein Tag an dem ich produktiv, jedoch nicht im Büro war, die Statistik. Auch Urlaub/Krankheit wird die Statistik beeinflussen. Trotzdem sind die Zahlen denke ich ein guter Indikator zum Vergleichen und relativ leicht auszurechnen für mich.

Kundenprojekte

Eigentlich alles wie gehabt. Es läuft denke ich ganz gut. Ich bin auf das kommende größere Projekt aus meiner Sicht gut vorbereitet, wenn der endgültige Startschuss fällt. Und bei meinem Dauerauftraggeber versuchen wir zukünftig noch ein bisschen mehr zu kooperieren. Im Wesentlichen bedeutet das, dass ich auch versuche Programmieraufträge an Land zu ziehen und beide Entwicklungsabteilungen besser auszulasten. Wer also gerne eine Anwendung oder ähnliches programmiert haben möchte, kontaktiert mich bitte auf RegSoft 🙂 Aber auch für StartUp Beratung und Inbound-Marketing bin ich weiterhin euer Ansprechpartner.

 

Spoontastic Baby

Anfang Mai habe ich gemeinsam mit Freunden und Geschäftspartner unsere erste Gaming-App für Android veröffentlicht (über einen Download würde ich mich sehr freuen).

Ziel war es ein Spiel zu veröffentlichen, das nicht allzu viel Entwicklungsaufwand bedeutet um zu sehen, wie dieser App-Markt funktioniert und um Lehren daraus zu ziehen. Wir haben ehrlich gesagt viel Lehrgeld bezahlt. Warum das so war, werde ich in einem anderen Blogeintrag zusammenfassen. Mit ein paar Lektionen, die du aus unseren Fehlern lernen kannst, solltest du ähnliches vorhaben.

Hackaton

Im April war ich auf meinem ersten Hackaton. Dort findet man sich ein paar Tage zusammen, in unserem Fall ein Wochenende und entwickelt in einem Team an einer Idee.

Eine ziemlich coole Sache um neue Leute und Firmen kennenzulernen. Aber auch um seine Skills zu erweitern. Vor allem die LAN-Party-Atmosphäre und mal wieder die Nacht im Team durchmachen haben mir besonders imponiert.

Unser Team hat ein Alexa-Skill für Scrum entwickelt, was im laufenden Arbeitsnachweis noch von Bedeutung wird.

Alexa Skill

Durch die Hackaton-Erfahrung wollte ich einen Alexa-Skill entwickeln um WordPress Seiten schnell und einfach in den Skill-Store zu bekommen. Diesen wollte ich hier frei zum Download anbieten. Aus meiner Sicht ist er auch schon fertig entwickelt, aber Amazon gibt ihn mir wegen Kleinigkeiten nicht frei. Bei denen ich aber keine Hilfe finde, was ich falsch mache.

Dann habe ich aus Wut eine andere simplere App in ihrer eigenen Entwicklungsumgebung entwickelt (hier fallen diese Kleinigkeiten weg). Den Skill hätte ich „Tierlaute“ genannt und man hätte Alexa fragen können „Wie macht die Kuh“ und es hätte einen Kuh-Sound abgespielt. Da sich die App aber angeblich an unter 13-Jährige richtet, wurde mir auch der Skill nicht freigeschaltet.

Jetzt bin ich ein wenig frustriert wegen der verschwendeten Zeit. Vor allem weil jetzt das Thema wieder gehyped wird und ich schon gerne davon profitiert hätte.

ANTE-Solution

In den letzten drei Monaten habe ich jeweils ca. 25% meiner Zeit in unsere Aktiennews-Idee gesteckt. Ziel ist es leider immer noch halbwegs aussagekräftige Ergebnisse zu finden um zu entscheiden ob nochmal Geld in die GmbH gepumpt oder ob das Projekt eingestampft werden soll.

Mein größtes Problem in dem Projekt ist vor allem die riesige Datenmenge, die Berechnungen und Simulationen aber auch das Debuggen sehr zeitaufwändig machen.

 

Plötzlich-Selbständig

Es ist schon peinlich, aber ich habe nur einen Blogeintrag in der Zeit geschafft zu verfassen. In diesem berichte ich über meine vergangenen drei Jahre Selbständigkeit und wie ich sie durchgestanden habe.

Blog2Help

Auf meinem Umweltschutzblog sieht es ein klein wenig besser aus.

Hier habe ich es zumindest geschafft meine monatlichen Petitionslisten zu veröffentlichen (Auch wenn Mai & April eine sind). Außerdem noch eine sehr ausführliche Auswertung der Blogparade.

Zeitlicher Balanceakt

Meine Erkenntnis der letzten drei Monate ist, dass immer was zu kurz kommt, wenn ich andere Projekte starte. Zeitlich würde vielleicht trotzdem noch die Zeit für den ein oder anderen Blogbeitrag abfallen. Aber irgendwie kann ich mich dann nicht mehr dazu motivieren. Das ist vielleicht eine faule Ausrede. Aber wenn ich wüsste, wie ich diese (dauerhaft!) überwinden könnte, würde ich es tun 😀

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