Meine Selbständigkeit: Arbeitsnachweis März 2017

By | 19. April 2017

Schwarze Katze, die auf einem Laptop sitzt

Ich selbst bin dieses Mal sehr auf meine persönliche Arbeitsstatistik für März gespannt. Durch einen dringenden Auftrag hab ich gefühlt ziemlich viel Zeit dafür aufgewendet. Vor allem durch die Kommunikation entstehen immer häufig irgendwelche Zeitlücken. Zumindest bin ich ein Mensch, der nach einer Ablenkung wie einem Telefonat nicht wieder zum Arbeiten kommt. Auch wenn ich unter dem Tag noch einen Termin außer Haus habe, fällt es mir schwer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich habe gerne zumindest das Gefühl, dass ich Abends bis ultimo arbeiten kann um mein Zeug fertig zu bekommen. Dieses Gefühl fehlt mir, wenn ich zum Beispiel um 17:00 Uhr noch einen Termin habe. Und genau das war im März oft der Fall. Mal sehen, ob das Einfluss auf meine Statistiken hatte.

Arbeits- & Produktivzeit im März 2017

Im März sind 203:15 Bürostunden und 122:19 Produktivstunden zusammengekommen. Wenn man davon durchschnittlich eine Stunde Pause pro Tag abzieht, ergibt das einen Produktivitätsanteil von 67%.

In Relation gesetzt zu den regulären Arbeitstagen von Bayern bewege ich mich hier in etwa auf dem Niveau vom Februar, was ganz ok ist.

Arbeits- & Produktivzeit 2017

MonatAnwesenheit pro regulärem Arbeitstag in BayernProduktivitätszeit pro regulärem Arbeitstag in BayernProduktivitätszeit je anwesendem Bürotag
Januar6:45h4:21h5:35h
Februar9:00h5:33h5:33h
März08:45h5:15h5:35h
April09:0206:3506:58
Mai08:5505:4205:27
Juni10:1505:1405:14
Juli08:2303:4303:54
August09:4404:3504:23
September09:0003:4703:47
Oktober09:3404:3904:26
November
Dezember
Zur Vergleichbarkeit möchte ich hier einige Indikatoren erstellen.
Die Arbeitstage in Bayern betragen je nach Monat 18 - 23. Ein Bürotag ist ein Tag, indem ich im Büro war. Natürlich verzerrt ein Tag an dem ich produktiv, jedoch nicht im Büro war, die Statistik. Auch Urlaub/Krankheit wird die Statistik beeinflussen. Trotzdem sind die Zahlen denke ich ein guter Indikator zum Vergleichen und relativ leicht auszurechnen für mich.

Balkendiagramm: Meine Bürozeit in Relation zur Produktivzeit

Wenn man sich allerdings die Diskrepanz an einigen Tagen von der Bürozeit zur Produktivzeit ansehe, kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Auch wenn ich gerne im Büro bin und vermutlich selbst die blanke Anwesenheit positive Aspekte hat (kann ans Telefon gehen, verpasse keine wichtigen Mails, Kollegen sehen, der Robert ist da usw.) ist das natürlich brutal ineffektiv. Das wirkt sich auch auf den Output aus, was sich zumindest auf meine eigenen Projekte niederschlägt.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich teilweise enorme Motivationsprobleme habe, „mal schnell“ noch was anderes anzufangen. Das führ oft dazu, dass ich lange Zeit nur so herumsurfe und mir überlege, welche Aufgabe als nächstes am meisten Sinn ergibt, anstatt dass ich einfach loslege. Wenn ich mir so meine Zahlen ansehe, ist das vermutlich im April sogar noch schlechter geworden. Aber ich möchte nicht vorgreifen (Newsletter abonnieren ums nicht zu verpassen 🙂 )

Nun jedoch in die „Analyse“

Projektfortschritte März 2017

Tortendiagramm mit der Zeit, die ich an meinen jeweiligen Projekten gearbeitet habe

RegSoft

Langsam fressen mich die Verwaltungsaufgaben auf. Im Februar hatte ich noch mit der Abmahnung zu kämpfen (die leider immer noch nicht vom Tisch ist). In diesem Monat vor allem mit der Buchhaltung (Rechnungen, Steuererklärung, Geld nachlaufen). Aber auch der Fakt, dass ich im März statt einem, gleich drei Praktikanten hatte, erhöhte meinen organisatorischen Aufwand. Allerdings produzierte vor allem der Uni-Praktikant schon auch sehr guten Output, der aber nur bedingt sofort sichtbar ist.

Meine Schülerpraktikanten setze ich meistens auf Projekte an, für die ich persönlich leider keine Zeit mehr habe. Um dann zu schauen, ob man daraus was machen kann.

RegSoft / Kunden

Wie eingangs erwähnt, ist bei meinem Stammkunden etwas sehr zeitkritisches dazwischengekommen. Hierfür habe ich mir natürlich Zeit freigeschaufelt. Was mich allerdings ein wenig schockt ist, dass ohne diesen Auftrag es wohl tatsächlich finanziell sehr eng geworden wäre obwohl das Konto gut gefüllt war. Dann kamen nicht eingeplante Rechnungen und meine Steuernachzahlung (die zum Glück noch überschaubar ist) hereingeflattert. Hier muss ich wohl zukünftig doch noch ein größeres Auge darauf werfen, was natürlich wieder Zeit und vor allem Kraft kostet.

Bei der Firma, bei der ich das Inbound Marketing übernommen habe, konnten wir im März den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln.

So wendete ich im März also für meine Kunden und RegSoft 72% meiner Produktivzeit auf. Dementsprechend war auch der Output für meine eigenen Projekte, da auch die absolute Arbeitszeit nur durchschnittlich war.

Plötzlich-Selbständig.de

Neben dem Arbeitsnachweis für Februar habe ich, dank einem motivierten Monatsbeginn zumindest einen weiteren Beitrag zustande bekommen:

Der Rest der Zeit ging für meine Social Media Aktivitäten drauf und an dem Versuch, mein Youtube-WordPress-Plugin ins offizielle Archiv zu bekommen. Allerdings muss man da so viel Zeugs ausfüllen und bereitstellen, dass ich nach einer Stunde die Motivation verloren habe. Dazu aber wann anders mehr.

Blog2Help

Neben den obligatorischen Beitrag zu den aktuellen Petitionen, habe ich noch einen sehr ausführlichen Artikel darüber geschrieben, warum ich nachhaltige Banken nur bedingt für sinnvoll halte.

Ansonsten habe ich noch per Mail die Blogparade promoted. Was teilweise auch funktioniert hat.

Spoontastic-Baby

Der Release von unserer ersten offiziellen App rückt immer näher, weshalb auch hier ein paar Stunden angefallen sind. Ich habe es hier schon ab und an mal anklingen lassen, dass wir an sowas arbeiten. Jetzt komme ich nicht drum herum, das auch hier offiziell zu machen. Der geplante Release ist am 2.5.2017, was der Tag des Babys ist. Dafür müsste ich noch so viel Marketing machen. Die Strategie „mal etwas nebenbei zu machen“ geht langsam nicht mehr auf …

Gott sei Dank hat der oben erwähnte Uni-Praktikant relativ viel Material dazu vorbereitet. Wer das in den nächsten Wochen mitverfolgen möchte, sollte auf jeden Fall einen Like bei Facebook und/oder Twitter dalassen 😉

 

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