Frühaufsteher-Challenge Tagebuch #2: Die erste Woche ist um

By | 26. September 2016

muede_katze

Als eindeutig kein Morgenmensch mache ich den Selbstversuch, ob frühes Aufstehen und als erster im Büro sein, der Schlüssel für eine erfolgreiche Karriere ist.

Den Start der Challenge könnt ihr hier nachlesen, die ersten drei Tage hier.

In diesem Beitrag findet ihr die Tage 4-7.

Donnerstag 23.09.2016 – Tag 4

05:15 – Der Wecker klingelt und ich bin hauptsächlich traurig darüber, dass ich nicht mehr weiterschlafen kann, weil ich bis dato eigentlich noch nie so gut geschlafen habe. Weder musste ich nachts auf Toilette, noch bin ich zwischenzeitlich aufgewacht und musste an irgendetwas denken, das mich beschäftigt hätte.

05:35 – Ziemlich pünktlich komm ich aufs Rad. Beim Berg herunterfahren merke ich, dass es gefühlt -10°C hat. Nur ein T-Shirt unter die Sportjacke zu ziehen war jetzt nicht die beste Idee.

06:05 – Ich komme im Büro an und beginne 10 Minuten später wieder mit dem Kundenprojekt, damit die Agentur Zeit hat darauf zu reagieren.

08:43 – Bis jetzt habe ich ziemlich diszipliniert an dem Auftrag gearbeitet. Das mit dem früh produktiv sein klappt fast zu gut. Ich erwische mich, wie ich mir denke, dass ich unproduktiver werden muss. Nicht das am Ende der Challenge herauskommt, dass das Früh aufstehen effektiver ist, als das was ich davor getrieben habe.

11:18 – Die letzten 2,5h konnte ich mit kurzer Telefonunterbrechung wieder für die Newsletter-Kampagne verwenden. Das Thema ist leider doch komplexer als gedacht. Aber die Eingewöhnung wird sich denke ich irgendwann auszahlen, wenn es halbautomatisiert geschieht.

11:40 – Auf dem Weg zum Kaffee, den Praktikanten in die neue Arbeit eingewiesen. Gefolgt von vielen kleinen organisatorischen Mails und Telefonaten.

12:30 – Essen in großer Runde. Der Einfachheit halber gibt es wieder Nudeln.

13:30 – Das Kundenmeeting beginnt

16:38 – Das Kundenmeeting ist vorbei. Ich glaub wir sind nicht besonders gut im „auf den Punkt kommen“ 🙂

18:00 – Mit kurzen Unterbrechungen zwischendrin, kümmere ich mich um die Fertigstellung des ersten Tagebucheintrages und der Verteilung in den sozialen Medien.

18:05 – Heimradeln

18:35 – Meine Lunge brennt wie an schlimmsten Hallentuniertagen.

19:30 – Mit letzter Kraft mache ich noch ein paar Liegestütze und Klimmzüge. Danach Zähne Putzen und Bett.

19:45 – Ab ins Bett. Ich kontrolliere drei Mal meinen Wecker, ob ich ihn auch richtig gestellt habe. Geil, endlich ausschlafen.

Freitag, 23. September – Tag 5

04:00 – Ich wache von selbst auf, bin relativ gut drauf und denke „geil noch eine Stunde schlafen“

aufwachen-meme05:15 – Der Wecker klingelt und ich hab das Gefühl durchgemacht zu haben. Erst einmal die Snooze-Taste drücken.

05:31 – Mist, da hab ich wohl 2x gedrückt. Schnell unter die Dusche und Haarspülung nicht vergessen, schließlich will ich heute zum Friseur.

05:45 – Ab aufs Rad. Noch schnell Geld holen. Danach fällt mir ein, ich hab ja um 11 wieder ein Meeting für ANTE. Das mit dem Friseur wird wohl doch nichts.

06:05 – Irgend ein Volldepp nimmt mir die Vorfahrt und fährt mich fast übern Haufen ohne sich zu entschuldigen. Ich erspare mir hier die Erläuterungen, was ich ihm alles an den Hals gewünscht habe.

06:15 – Ankunft Büro, um 10 Minuten Facebook kam ich nicht herum.

06:34 – Den kleinen Änderungwunsch, der gestern Nachmittag noch hereinkam, für die Agentur bearbeitet und abgeschickt.

06:45 – Kurze Pause. Ich merke nicht, dass ich ausgeschlafen sein sollte.

07:00 – Weiter geht’s wieder einmal mit dem Newsletter.

08:00 – Jetzt ist er imho perfekt. Montag geht er raus. Der zweite steht auch schon und der dritte ist in Gedanken schon fertig. Wenn das die Umsätze nicht ankurbelt, fackel ich alles ab 😀

08:15 – Einweisung des Praktikanten in die neue Tätigkeit: Benutzerhandbuch aktualisieren.

09:21 – Ich lese ein wenig durch die Blogwelt und verfasse nebenbei Kommentare um Plötzlich-Selbständig bisschen zu promoten. Hier wird es beizeiten auch einmal eine Auswertung geben, wie effektiv Kommentare zur Promotion sind.

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10:46 – Neben Kommentare verfassen, auch noch eine paar organisatorische Sachen erledigt, im Internet gesurft und mich jetzt auf das Meeting vorbereiten.

11:00 – Meeting Beginn.

13:23 – Meeting Ende, ab zum Supermarkt und Mittagessen kaufen.

15:30 – Während und nach dem Mittagessen noch weiter das Vorgehen zu ANTE besprochen. Wir sind uns einig, wir brauchen noch einen smarten BWLer, der ein wenig die Investorentrommel rührt. Den gilt es fortan zu finden.

15:45 – Ich schau mich ein wenig in meinem erweiterten Netzwerk um, wer mir helfen könnte und schreib auch zwei Leute an.

16:00 – Lukas kommt mich kurz im Büro besuchen.

16:30 – Lukas geht wieder, es folgt organisatiorischer Kram, Internet surfen und Energie-Drink konsumieren.

16:40 – Meine Stimmungsschwankungen werden von Sekunde zu Sekunde größer. Ich schließe alle Browserfenster und hab die feste Absicht jetzt zu gehen. Auf dem Weg zur Toilette denke ich mir, dass ich mir doch nichts vorlügen soll und daheim heute eh nichts mehr mache. Deshalb öffne ich, zurück am PC, wieder alle Browserfenster und beginne den Challenge-Blogeintrag für gestern und heute und komme genau bis hierher.

17:30 – Büro (Kaffeemaschine) aufräumen, damit es übers Wochenende nicht muffelt.

18:00 – Ab aufs Rad, für heute Abend Nahrung einkaufen und ab @Home.

19:00 – Krafttraining & Duschen.

19:30 – Bevor ich mich hinlege, erst einmal aufräumen, sonst muss ich das ganze Wochenende unsere Wohnung hassen.

21:30 – Toilette, Gang, Wohnzimmer und die hälfte der Küche sind „geputzt“. Meine Mutter würde immer noch dreckig dazu sagen, für mich jedoch glänzt jetzt alles.

23:00 – Nach gelangweiltem im Internet surfen geht es ins Bett. Endlich ausschlafen.

Samstag, 24. September 2016 – Tag 6

10:20 – Es fühlt sich so geil an, auszuschlafen. Und ja, selbstverständlich stehe ich am Wochenende nicht um 5 Uhr auf 😉

11:30 – Duschen, Laptop vergessen und ab ins Stadion.

12:15 – Hmmhmhmm Currywurstsuppe im Pressebereich.

12:30 – Andi attestiert mir, dass ich so aussehe als hätte ich gar kein Bock. Ganz unrecht hat er nicht. Ich fühle mich schon ein klein wenig „überarbeitet“ oder eher „überhobbyt“ 🙂

14:00 – Anstoß, die Übertragung beginnt.

14:45 – Der Jahn geht mit 3:0 in die Pause. Was für ein geiles Spiel.

16:00 – Abpfiff. Interview machen, hochladen, einkaufen fahren und ab nach Hause.

17:20 – Daheim angekommen, Duschen, Couch, Internet, Essen, Bundesliga schauen

21:20 – Achmet kommt heim, ich möchte noch auf Netflix die Doku „Indie Game The Movie“ anschauen, da sie mir Tom ans Herz gelegt hat. Ich merke, dass ich mich absolut nicht auf das Englische, trotz deutscher Untertitel, konzentrieren kann und gehe langsam ins Bett.

Sonntag, 25. September 2016 – Tag 7

09:00 – Damn. Wieder knapp 11h geschlafen. Mein Schlafbedarf ist riesig. Und doch fühle ich mich nicht so gut ausgeschlafen wie gestern.

10:00 – Nun schalte ich die Indie-Game Doku an und sie ist wirklich sehr gut (zu kaufen auf Steam, zu finden auch auf Netflix).

11:30 – Ich habe mich in vielem wiedergefunden und würde am liebsten gleich den kürzlich erworbenen Game Maker installieren. Sinnvoller wäre es aber, an bestehenden Projekten zu arbeiten. Das nehme ich mir heute auch fest vor. Zumindest die Code-Dokumentatio, die ich unserem Physiker von ANTE-Solutions bis Mitte der Woche versprochen habe, möchte ich ihm schon heute zukommen lassen.

14:30 – Ewig vor mich hinvegetiert, Schokolade gegessen und fühle mich total schlapp. Trotzdem schaue ich kurz in den Quellcode rein um mich dann zu entscheiden, dass ich erst Kräfte für die anstehende Aufgabe sammeln muss. Ich surfe durch Netflix und sehe „die Wilden 70er“, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe.

16:30 – Wie ich Red Forman liebe.

18:00 – Ich bekomme während des Serienmarathons immer mal wieder fünf minütige euphorische Schübe, die pünktlich zum Episodenende weg sind. Währenddessen plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich heute eigtl. schon bisschen was erledigen wollte.

18:30 – Eigentlich würde ich jetzt zu gerne Football schauen, wie an #jedemVerdammtenSonntag. Allerdings lasse ich es, damit ich nicht vor dem Fernseher versumpfe.

20:00 – Das wird nichts mehr mit produktiv sein heute. Ich mache mich langsam bettfertig, damit ich pünktlich um 21:00 Uhr ins Bett komme um noch knackige 8h Schlaf abzubekommen. Generell besteht ein großer Teil meines Alltags derzeit mit Gerechne, wie lange ich noch schlafen kann.

21:20 – Ich kann nicht einschlafen…

~22:30 – Ich schlafe.

 

Fazit 1. Woche:

Ohne den Blog hätte ich schon mind. drei Mal aufgehört. Zu Zeiten wie ein 9 jähriger Junge ins Bett zu gehen macht mich, vor allem am Wochenende, nicht unbedingt glücklich. Morgens drei Stunden produktiv sein (wenn man es denn schafft, in den Flow zu kommen) ist allerdings schon von Vorteil.

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